Ausgesperrt auf Spanisch
Es war der 19.August 2007, ein schoener Sommertag in Valencia. Es war heiss. Marco freute sich schon den ganzen Tag. Heute darf er wieder seine Freundin in den Arm schliessen.* Fuer 2 Wochen kommt sie zu besuch.
Die Uhr zeigt drei Uhr an, draussen wartet Abel auf Marco im einen Bordeaux-Roten Ford Escort, 45ºC heiss. Der Betriebsystem faehrt langsam runter. Es scheint, dass auch fuer virtuelle Wesen der heutige Tag zu heiss war. Nach 5 min. waren die Lichter aus, wieder ist ein harter Arbeitstag zu ende gegangen. Marco steigt ins 26ºC kalten Escort ein und laesst sich nachhause fahren. Die Fahrt endet beim Brunnen des Ayjuntamento. Beim Aussteigenueberschlaegt einem die Hitze und die Schweissdruessen sind auf Hochbertieb. Ploetzlich klinget das Mobiletelefon. Anita hat Verspaetung. Sie muss in Madrid umsteigen und erreicht den Flughafen erst um 22.30.
Marco oeffnet die Eingangstuere des Hauses San Esteban 1, es zeigt sich eine typische alte mediterranische Enigangshalle vor ihm. Ein hoher Raum mit einem mit Marmor ausgelegten Boden und mit kahlen Waenden, die mit einem gelben Pastellfarbe angestrichen ist. So ein Gelb das nur suedlich der Alpenkette Geschmackvoll aussieht. Ein Lift ist nicht vorhanden, dafuer stehen 95 Treppen zur Verfuegung um in den 5.Stock zu gelangen. 30 Minuten spaeter oben angekommen, denkt sich Marco er kann doch die Zeit auf den Balkon mit einem Sonenbad ueberbruecken bis er sich zum Flughafen begibt. Soweit so gut. Das Studio hat ca.35m2 und hat nicht mehr Ambiente als ein Ikea Moebelhaus. Plastik und Holz versuchen den Raum einen postmodernen Note zugeben. Vergeblich. Das einzige Highlight ist die studiobreite Fensterfront hinter der sich ein Schiebetuer verbirgt, durch die man zu Balkon gelangt.
Marco oeffnet die Schiebetuer unter seinen Armen sind ein Strandtuch, eine Flasche Wasser und ein Sonnenspray. Klick,die Schiebetuer rastet wieder ein. Beim klicken bemerkt er, dass er kein Schluessel bei sich hat. Er war mit seinen knappen Boxershorts ausgesperrt.
So jetzt hab ich kein Bock mehr ein „Maerli“ zu schreiben. Ein verdammter Scheiss war das 1 Stunde lang schrie ich nach Hilfe. Bis mich mein Retter Fernando aus meiner Misere rettete und die Agentur meiner Whg. angerufen hat. Nach ca. 2h war der Spuck vorbei. Eine ca. 30 Jaehrige Spainierin oeffnet die Balkontuere von innen auf und laeuft Rot an bei den Anblick. Junger Mann halbnackt auf den Balkon im historischen Stadtzentrum.
*bei Menschen ist, dass nichts anders als Koerpersaefte auszutauschen.

Zurück in die Zukunft oder was? 19. August… (?) Trotzdem e super Gschicht, chamer sich bildlich problemlos vorstelle, wie de arm marco uf em Balkon am brüele isch..
Cheers
ehhhmmm 19.juli upps
arme tropf! mis mitleid isch der sicher… derfür beni scho chly nidisch das du bsuech bechunsch *grummel*
Hey grummelbaerli: nid truurig si.
Marquis: ich ha nid brüelt! Bi e grosse Spanier.
Mensch haend dir au nued ztue?